
Santiago de Compostela ist einer der bekanntesten Wallfahrtsorte weltweit. Innerhalb Europas ist Santiago de Compostela wohl zusammen mit Lourdes sogar der Ort, den die meisten Wallfahrer aufsuchen. Seit Hape Kerkeling seine Reise entlang des Jakobsweges beschrieben hat, ist Santiago de Compostela noch populärer geworden. Denn diese Stadt in Galicien im Norden Spaniens ist das Ziel des Jakobsweges.
Viele Menschen sehen die Reise auf dem Jakobsweg tatsächlich als Reise zu sich selbst. Sie wollen Santiago de Compostela nicht einfach mit dem Flugzeug erreichen, sondern dorthin pilgern. Andere Reisende interessieren sich lediglich für die an sakralen Sehenswürdigkeiten reiche Stadt. In jedem Fall hat Santiago de Compostela einiges zu bieten. Doch wie kam es eigentlich dazu, dass Santiago de Compostela ein berühmter Wallfahrtsort wurde? Es war im Jahre 830, als man dort die angeblichen Gebeine des Apostels Jakobus fand. Das Grab des Heiligen ist heute das Ziel der Pilgerreisen. Mit dem typischen Symbol des Jakobus, der Jakobsmuschel ist es gekennzeichnet. Viele Pilger haben bei ihrem Weg entlang des Jakobsweges bereits viele Stempel mit solchen Muscheln bekommen. Sie sind nun stolz darauf, das Ziel erreicht zu haben. Der Grabstätte des heiligen Jakobus sagt man auch eine heilende Wirkung nach. Es heißt, wer ein Leiden hat und einen Teil oder den ganzen Pilgerweg gegangen ist, der wird von diesem Leiden erlöst…
Besonders sehenswert ist in Satiago de Compostela natürlich die riesige barocke Kathedrale. Sie beherbergt die Gebeine des heiligen Jakobus und erhebt sich monumental über der Altstadt. Die UNESCO ernannte die gesamte Altstadt zum Weltkulturerbe der Menschheit, somit gehört sie zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten weltweit.
Wer Santiago de Compostela besucht, der sollte sich auch einen Ausflug in die Rúa de Franco nicht entgehen lassen. Denn in dieser besonders belebten Straße gibt es zahlreiche kleine Cafés und Restaurants, welche einheimische Köstlichkeiten Galiciens bieten.